Waldorftradition

Bei unserer pädagogischen Arbeit steht die Entfaltung der Persönlichkeit der Kinder im Vordergrund. Wir arbeiten weltanschaulich neutral, lassen uns aber von vielen Konzepten anregen. Dabei orientieren wir uns am Berliner Bildungsprogramm. Viele Elemente aus der Waldorftradition haben Einfluss auf die Arbeit. Wir orientieren uns am wiederkehrenden Tages-, Wochen- und Jahresrhythmus, an dem jahreszeitlichen Wechsel der Natur als auch an ritualisierten Festen (insbesondere Advent und Laternenfest). Jeder Wochentag hat ein anderes Thema: es gibt einen Wandertag, einen Turntag, einen Back- bzw. Modelliertag, einen Musik- und einen Maltag, in denen auch eigene Ideen der Kinder und aktuelle Themen ihren Platz haben. Die Tage gestalten wir nach dem Prinzip von Ein- und Ausatmung: Aktivitäten und Angebote (Einatmen) wechseln mit Ruhe- und Freispielphasen (Ausatmen) ab. Um der Phantasie Raum zu geben, ist das Angebot an vorgefertigten Spielzeugen begrenzt. Beim Basteln wird darauf geachtet, dass die Kinder möglichst viele Materialien und Techniken kennenlernen, was vor allen Dingen bei nichtsynthetischen Materialien der Fall ist. Aber auch alltägliche Arbeiten, wie die Mithilfe im Haushalt und im Garten, wird von den Erzieherinnen angeregt und von den Kindern meistens sehr gut angenommen. Alle Angebote werden alters- oder entwicklungsdifferenziert ausgesucht, weshalb einige Tätigkeiten auch parallel laufen können.

 

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